Produktion

Modern und ökologisch: Auf die Produktion kommtís

Der Boden

Der geeignete Boden ist mit das Hauptkriterium für wirklich gutes Heu. Wir bewirtschaften unsere Wiesen und Felder konsequent ökologisch, bringen also keinen Mineraldünger aus. Das ermöglicht es uns, Ihnen Bio-Heu in höchster Qualität anbieten zu können.

 

Der Schnitt

Bereits der Zeitpunkt des ersten Heuschnitts entscheidet über die spätere Futterqualität. Junges Gras enthält die meisten Nährstoffe und entfaltet die größte Futterkraft. Je später das Gras geschnitten wird, desto größer ist der so genannte Rohfaseranteil des Halmes, der wenig Nährqualität hat. Um eine möglichst hohe Nährstoffdichte sowie einen hohen Energie- und Eiweißgehalt zu erhalten, mähen wir das Gras Ende Mai oder Anfang Juni, also zu einem Zeitpunkt, an dem der Rohfasergehalt der Pflanze noch hoch ist. Im Pferdeheu wird mehr Rohfaseranteil benötigt. Der zweite Schnitt erfolgt dann je nach Witterung ca. sechs Wochen nach dem ersten Schnitt.

 

Das Wenden

Herkömmliche Landwirte lassen das Heu nach dem Schnitt bis zu vier Tage zum Trocknen auf dem Feld, ehe es eingebracht wird. Während dieser Nachschnittzeit wird das Heu auf dem Feld bis zu viermal gewendet. Nur so trocknet das Heu für die Lagerung. Bei jedem Wendevorgang gehen allerdings wertvolle Nährstoffe verloren, man spricht hier vom Brösel- oder auch Bröckelverlust. Durch die lange Liegezeit im Freien vergrößert sich außerdem die Gefahr, dass sich Schimmelpilze und Bakterien bilden, da eine hundertprozentige Trockenheit draußen über mehrere Tage nicht garantiert werden kann. Außerdem wird’s nachts auf der Wiese immer leicht feucht.

Wir achten darauf, dass unser Heu nur minimal auf dem Feld bleibt und insgesamt nur zweimal gewendet wird, ehe es in die Trocknung kommt.

 

Die Trocknung

Viele Landwirte verzichten aus Kostengründen auf eine kontrollierte maschinelle Heutrocknung. Wir setzen ganz bewusst darauf, denn nur so erreichen wir die gewünschte Heugüte, die sich in der Qualität von herkömmlichem Heu abhebt. Nur durch die maschinelle Trocknung erfolgt ein kontrollierter Feuchteentzug. Wir bringen das Heu nach dem Schnitt innerhalb von maximal zwei Tagen ein, in unserer Trocknungsanlage wird es dann innerhalb von vier bis sieben Tagen auf die optimale Trockenfeuchte heruntergetrocknet. Anschließend verbleibt das Heu noch für drei bis vier Tage in der Nachlüftung (ca. zwei Stunden täglich), ehe es eingelagert wird.

 

Bio Heu 2. Schnitt und Bio-Stroh (UW)

Den Unterschied zwischen 1. und 2. Schnitt erkennt man an der Färbung und der Feinheit des geschnittenen Grases. 2.Schnitt
Feineres Bio - Heu für Kleitiere als Futtermittel besser geeignet
Bio - Haferstroh (UW)
Goldgelbes Haferstroh zum einstreuen und als Futtermittelersatz geeignet
Bio - Weizenstroh (UW)
Weizenstroh ist ausschließlich zum einstreuen geeignet